Totschnig

02 Jul

Was ist Stricken?

Hier ist das Herstellen von Maschen mit einem Faden und mindestens zwei Nadeln gemeint.

Etwas zur Geschichte des strickens

Es wird vermutet, dass die Wiege des Strickens in Vorderasien zu finden ist und zwar schon mindestens seit dem 2. Jahrhundert nach Christi.  Die ersten Strickarbeiten wurden tatsächlich nur mit zwei Nadeln ausgeführt und die fertigen Teile dann zusammengenäht. Stricken mit mehreren Nadeln, das sogenannte Rundstricken kam erst viel später. Wahrscheinlich erstmals in der Schweiz oder in Italien.  Den ersten Beleg für das Stricken in Deutschland hat man gegen Ende des 14. Jahrhunderts auf dem Buxtehuder Altar. Hier ist Maria abgebildet, wie sie ein Kleid für Jesus strickt. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts kommen endlich die Strümpfe auch nach Deutschland.

Die 2 Hauptarten des Strickens

Es gibt zwei bekannte Methoden zum Stricken. Als Erstes ist hier das Maschinenstricken zu nennen. Strickmaschinen werden industriell genutzt. Sie sind aber kein Vergleich zu den Heimstrickmaschinen, die in so manchen Haushalten ihren Einsatz finden. Mit den Heimstrickmaschinen kann man im Gegensatz zu den Industriemaschinen keinen Pullover in einem Stück stricken.
Die zweite und weit bekanntere Methode des Strickens ist das Stricken mit der Hand und dem sogenannten Handstrickgarn. Gestrickt wird mit 2 Nadeln aus Holz, Kunststoff, Stahl oder Ähnlichem. Hiermit strickt man in den meisten Fällen die allseits bekannten Schals oder auch Pullover, Jacken und mehr. Will man dagegen Socken und Handschuhe stricken dann wird ein sogenanntes Nadelspiel, welches aus 5 Nadeln besteht, genutzt. Später kam dann noch die Rundstricknadel auf den Markt. Dies sind zwei Nadeln, die mit einem Perlondraht verbunden sind.

Verschiedene Strickarten

Eigentlich unterscheidet man nur in rechten und linken Maschen beim Stricken. Durch Verschränken von einzelnen Maschen, Zu- und Abnahmen und das Stricken mit mehreren Farben kann man interessante Muster und Effekte erzielen.

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